Kasel

Kasel - der wohl bekannteste Weinort im Ruwertal - wird erstmalig erwähnt in einer Bestätigungsurkunde des Kaisers Otto II. von 973 an das Kloster Oeren in Trier, und zwar als "Casella", vom römischen "casale" (Gehöft). Der Weinort liegt rechts der Ruwer, in ein Seitental hineinwachsend und umgeben von steil ansteigenden Weinbergen. Die Kaseler Hitzlay ist die steilste, das Kaseler Nies'chen die berühmteste Lage des Ruwertals.

Inmitten des Ortsbildes, auf halber Höhe, als Wahrzeichen weithin sichtbar, die "Doppelkirche" von Kasel. 1926/27 wurde die schon 1781 einmal erweiterte alte Kapelle zur Pfarrkirche St. Nikolaus vergrößert.

Nordwestlich von Kasel, auf halbem Weg nach Timpert, steht in der Nähe der Marienkapelle ein Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1663. Die Stelle wird noch heute von den Kaselern "off Hex" genannt - was daran erinnert, dass hier früher Hexenverbrennungen stattgefunden haben.

 

 

Weingüter in Kasel