Mertesdorf

Mit der ältesten Beurkundung durch König Arnulf, der der Abtei St. Maximin im Jahre 893 u.a. "Matrihesdorf" schenkt, darf sich der Ort mit Recht als ältester Weinort im Ruwertal bezeichnen. Der Besitz der "Maximiner Herren" in diesem Weinort, der 1135 als "Martinvilla" bezeichnet wird, währte über 800 Jahre. Der Weinort liegt rechts der Ruwer in einem Seitental und erstreckt sich von der Ruwerbrücke (Gut Grünhaus) fast bis zur Höhe des Übergangs ins Feller Tal. Er ist umgeben von Weinlagen, und jenseits des Tales befindet sich ein interessantes Mischwaldgebiet. Unterhalb von Mertesdorf, an der Ruwer, lädt das beheizte Freibad zum Baden ein.

Am Westhang des Ruwertales liegt ggü. Mertesdorf das Schloss Grünhaus, eine Bezeichnung, die 1334 erstmals auftaucht. Grünhaus war eines der größten Weingüter der Reichsabtei St. Maximin. Unter Napoleon wurden die Besitzungen des Klosters 1802 säkularisiert und gingen in Privatbesitz über. 1828 erhiel Grünhaus den Status als landtagsfähiges Rittergut.

 

 

Weingüter in Mertesdorf